Vom Meeresplastik zur Surfwear: Das Problem: Plastik im Ozean
Schätzungen zufolge landen jährlich über 8 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Fischernetze, Verpackungen, Einwegprodukte – sie alle bedrohen marine Ökosysteme und die Tiere, die darin leben. Doch aus diesem Problem ist eine der innovativsten Lösungen der Textilindustrie entstanden: Kleidung aus recycelten Meeresabfällen.
Wie funktioniert das Recycling?
Der Prozess beginnt mit dem Sammeln von Plastikabfällen – vor allem aufgegebene Fischernetze (sogenannte „Ghost Nets“) und PET-Flaschen aus Küstenregionen. Diese werden gereinigt, geschreddert und zu Granulat verarbeitet. Aus diesem Granulat entstehen neue Fasern – qualitativ gleichwertig zu Neuware, aber mit einem Bruchteil des CO²-Fußabdrucks.
ECONYL® – Nylon aus dem Meer
ECONYL® ist eines der bekanntesten Beispiele: Nylon, das zu 100 % aus recycelten Abfällen wie Fischernetzen und Teppichresten hergestellt wird. Es ist chemisch identisch mit Nylon-6, kann unbegrenzt recycelt werden und eignet sich perfekt für Bademode, Lycra und technische Surfwear.
rPET – Polyester aus Flaschen
Recyceltes PET (rPET) wird aus Plastikflaschen gewonnen. Rund 25 PET-Flaschen ergeben genug Material für eine Fleecejacke. Der Energieverbrauch im Vergleich zu Neupolyester sinkt um bis zu 75 %.
Was das für deine Surfwear bedeutet
Wenn du eine Jacke aus recyceltem Material kaufst, triffst du eine aktive Entscheidung gegen Wegwerfkultur und für eine Kreislaufwirtschaft. Du trägst buchstäblich das, was sonst im Ozean gelandet wäre – verwandelt in hochwertige, langlebige Kleidung.
Unser Beitrag
Bei AMOR MARIS nutzen wir recycelte Fasern nicht als Marketingtrick, sondern als konsequente Entscheidung für unsere Werte. Weil wir surfen. Weil wir den Ozean lieben. Und weil wir wissen, dass jede Kaufentscheidung zählt.